Diebe im International seamen´s club DUCKDALBEN

Wenig Beute aber hoher Sachschaden - Einbruch im Seemannsclub: Vermummte Diebe berauben Seeleute ihrer Kontakte nach Zuhause

Hamburg, 22. May 2019. Der International seamen´s club DUCKDALBEN in Hamburg-Waltershof war am Wochenende erneut Ziel von Kriminellen. Sie brachen mit roher Gewalt die Haupt-Eingangstür auf und drangen in den Seemannsclub ein. Wie beim Einbruch vor etwa einem Jahr ist zwar die geldliche Beute gering: Die Mitarbeitenden im DUCKDALBEN sorgen dafür, dass über Nacht nur eine sehr geringe Menge Bargeld im Club verbleibt. Selbst die nach dem Einbruch vor einem Jahr installierten Überwachungskameras konnten die Einbrecher nicht abschrecken: Sie zeigten hohe kriminelle Energie, indem sie sich für die Kameras unkenntlich machten.
Doch der Sachschaden und der nicht-messbare Schaden für die Seeleute ist weit größer als der Verlust des Münzgeldes. Denn die Einbrecher entwendeten zwei Computer. Damit bauen sich die Seeleute in ihrer knapp bemessenen Zeit des Landganges vom Club aus per Skype eine Brücke nach Hause. Diese Brücke ist jetzt für längere Zeit abgebrochen, da erst neue PCs beantragt und angeschafft werden müssen.

Anke Wibel und Jan Oltmanns, Leiter/In des Clubs:
"Wir wollen einmal klarstellen, um Einbrecher ein für allemal aufzuklären:
Im Club findet sich nur eine sehr geringe Menge Bargeld.
Es geht um Münzen, nicht mehr.
Die Skype-tauglichen Computer, sind oft gebrauchte Geräte, da die Seeleute sie tagein tagaus nutzen, um mit der Familie zuhause zu sprechen.
Also: Sie haben hohen Wert für die Seeleute aber einen nur sehr geringen für andere

Es fehlt uns jedes Verständnis dafür, denen zu schaden, die bei uns zu Gast sind."

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