Seitdem ich bei den Pfadfindern bin, kenne ich das Friedenslicht aus Betlehem und genau seit dieser Zeit ist es für mich ein alljährliches Ritual, das Licht in Empfang zu nehmen und es weiterzugeben.

Die im Jahre 1986 vom österreichischen Rundfunk ins Leben gerufene Aktion dient dazu, das Licht zu jedem dritten Advent in der Geburtsgrotte in Betlehem, in der Jesus Christus vermeintlich geboren wurde, zu entzünden und es in einer Lichterstafette von Wien aus zu sozialen Einrichtungen und Haushalten zu bringen.
Das Licht wird weitergegeben von Mensch zu Mensch, von Kerze zu Kerze, Gottesdienst zu Gottesdienst. Diese Aufgabe übernehmen verschiedene Jugendorganisationen, wie die Pfadfinder oder der CVJM.
Als die Adventszeit während meines Berufspraktikums im Duckdalben näher rückte, hatte ich eine Idee. Ich könnte doch meinen Friedenslicht-Bezug bei den Pfadfindern mit der Arbeit im Duckdalben verbinden. Ich bin sehr froh, dass diese Verbindung geglückt ist und das Friedenslicht nun im Duckdalben steht, um den Hafen und die dort arbeitenden Menschen zu erleuchten. Es dient als Symbol des Friedens und der Hoffnung aller Seefahrer_innen und Hafenarbeiter_innen im Hafen und auf See.
Das Friedenslicht hat jedes Jahr ein anderes Thema, auf dem sich die Verteilung und die damit zusammenhängenden Gottesdienste aufbauen.
2017 lautet es: „Auf dem Weg zum Frieden“.

Bild: Hergen Riedel / Text: Jonathan von Stritzky
Bericht von Olaf - 20.12.17