war das Kamingespräch im DUCKDALBEN mit Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung im Senat.

Wenn sie irgendwas ist, dann – heute sagt man: authentisch: Als Katharina Fegebank an diesem lauen Sommerabend in den Seemannsclub kommt, merkt man gar nicht, dass sie politisch sehr weit oben in Hamburg steht: Katharina Fegebank ist seit April 2015 Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung im Hamburger Senat.


Von der Schwere des Amtes merkt man nichts an diesem Abend. Mit einer „Ich bin Katharina-Mentalität“ stellt sie sich vor, bei Probst i.R. Jürgen Bollmann, Bufdi Joshi oder beim Ehrenamtlichen Mitarbeiter Werner. Zur Leichtigkeit kommt die Aufmerksamkeit. Katharina hat mehr als ein offenes Ohr für die Belange der Seemannsmission, der Seeleute und derer, die hier festangestellt oder ehrenamtlich arbeiten.

Die Seemannsmission kennt sie, klar. "Ich habe selbst schon überlegt, im Seemannsclub DUCKDALBEN ehrenamtlich zu arbeiten“.

Dass der Deutsche Seemannsmission inzwischen in Hamburg ein neues, großes Aufgabenfeld zuge-kommen ist, war ihr in der Weite der Aufgaben doch unbekannt: In den Seafarers Lounge an drei Standorten kümmern sich inzwischen drei Festangestellte und mehrere ehrenamtliche Mitarbeiter um die Crews der Kreuzfahrtschiffe. Und weil professionelle Arbeit überall Geld kostet, hört Katharina ganz genau hin.

Was sie nach der Präsentation von Markus und Olaf, zuständig für die Seafarers Lounges, notiert, bleibt unbekannt. Doch das Gefühl verrät allen: Da wird sich jemand kümmern. Denn für Katharina ist der DUCKDALBEN mehr als ein Club. „Er ist eine Institution, die in den Hafen gehört wie kaum eine andere. Mit einem Ruf, der beeindruckend ist.“ Das komme sicher daher, dass der DUCKDALBEN zwar parteiisch sei, auf Seiten der Seeleute. Aber anerkannt von allen, die in Hamburg mit dem Hafen zu tun haben. Dass es zuweilen bei den Reedern Probleme gibt, weiß sie. Dass das Folgen für die Spenden und die Finanzierung des Clubs durch die Stadt Hamburg hat, hört sie und notiert sie. Und wieder haben alle das Gefühl: Da kümmert sich jemand.
Bericht von Olaf - 31.08.17