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 32.837 Seeleute im Duckdalben zu Gast 

32.837 Seeleute im Duckdalben zu Gast

 Sören  Club  0  15.01.2020
Hamburger Seemannsclub setzt sich für menschenwürdige Arbeitsbedingungen ein "Der Wandel im Hafen schlägt hier und da Wellen bis in den Seemannsclub." So fassen Anke Wibel und Jan Oltmanns, die Leiter des Hamburger Seemannsclubs "Duckdalben",die aktuelle Entwicklung zusammen."Die Zahl der Club-Besucher liegt konstant auf hohem Niveau. Sie spiegelt nicht nur die hohe Akzeptanz bei Seeleuten. Sie zeigt auch, wie eng der "Duckdalben" mit der Hafenstadt Hamburg verflochten ist", ziehen die Verantwortlichen Bilanz für 2019.Im internationalen Wettbewerb gilt der Club als Aushängeschild, vor Ort aber spürt man, wie sich die Hafenwirtschaft wandelt. 2019 zählte der Club 32.837 Besucher (2018: 34.620), davon 29.717 Seeleute (2018:30.827). Die Seeleute kamen 2019 aus 106 Ländern, die meisten (15.910) von den Philippinen. Weitere starke Seefahrernationen sind Indien (5175), die Ukraine (1702) und China (1424). Aus Deutschland besuchten 224 Seeleute den Club mit der Ente als Leitfigur. Durchschnittlich stand der "Duckdalben" täglich 90 Gästen an 364 Tagen offen. Seit der Club-Gründung 1986 sind es 1.042.842 Besucher. "Nach der Schifffahrtskrise 2007 hoffen Hafen und Reedereien auf Rückenwind. Derzeit ist die Branche von Fusionen geprägt, höhere Umweltauflagen und die Digitalisierung machen die Modernisierung von Schiffen und Anlagen notwendig", beschreibt Oltmanns die Stimmung. Doch bei allen Herausforderungen hätten die Unternehmen den Seemannsclub auch im Blick, um dessen Arbeit mit Spenden finanziell zu unterstützen. "Das zeigt, dass die maritime Wirtschaft trotz der Investitionen auch an die Menschen auf See denkt. Dank der Unterstützung können wir Seeleuten im Club weiter ein kleines Zuhause bereiten und ihnen bei Bedarf zur Seite stehen,"sagt Oltmanns. Der Seemannsclub sei eben "auch ein Glied in der maritimen Wertschöpfungskette". Im Club nutzen die Gäste die private Auszeit, um mit der Familie zu telefonieren, zu skypen, Rat einzuholen oder Besorgungen zumachen. Favoriten sind dabei neben Tütensuppen und Schweinekrusten vor allem Schokoladentafeln von Milka und Ritter Sport. Der "Duckdalben" hat 2019 die Kampagne "Fair übers Meer" unterstützt, um die Folgendes globalen Seehandels zu beleuchten. Anke Wibel: "Fair Trade ist gut, um den Handel etwa mit Kaffee sozial gerechter auszurichten. Die Idee des Fair Shipping geht darüber hinaus. Es geht um menschenwürdige Arbeitsbedingungen." tja

Aus THB Nr.8